Eine Reise entlang der spanischen Küste!

Teil 9 - Die letzte Etappe

19.03.2026

Nach 8 Wochen in Torrox-Costa, sind wir zum Flughafen nach Malaga gefahren, um von dort nach Teneriffa zu fliegen.
Und hier sind wir nun schon den dritten von insgesamt 11 Tagen.

Wir sind im Süden der Insel, in Costa Adeje.
Die Idee war unter anderem, dass wir uns auch hier nach einer Überwinterungsmöglichkeit umsehen, und den ein oder anderen Maklertermin wahrnehmen können.
Von dieser Idee sind wir aber weitestgehend abgekommen.
Wir sind ja nicht zum ersten Mal auf Teneriffa, aber wenn man das Ganze aus der Sicht eines Touristen sieht, der 1 oder 2 Wochen Sonne genießen möchte, ist es halt doch etwas anderes, als wenn man mehrere Monate hier sein möchte.

Bisher haben wir den Eindruck hier gibt es nur "Halli Galli" oder Abgeschiedenheit.
Die Region Costa Adeje, Los Christianos und Las Americas haben wir uns angesehen.
Hier ist es uns defintiv viel zu voll, Landessprache Englisch, Bars Englisch und viel zu teuer.

Regionen wie Costa del Silencio sind da schon günstiger, dafür aber auch sehr Silencio! 😀
Ohne Auto geht da gar nichts ...

Mir ist die Insel nebenbei auch viel zu wenig Spanien.
Alles sehr touristisch, was für einen Urlaub absolut okay ist, aber eben nicht zum überwintern.

Also genießen wir die Zeit die wir hier sind, um uns auf die letzten Wochen unserer Reise vorzubereiten.
Bisher war das Wetter sehr gut, für die nächsten Tagen ist hier allerdings die heftigste Borrasca (Sturmtief) seit 13 Jahren vorhergesagt.
Aber wir sind ja inzwischen Sturm erprobt, und lassen uns mal überraschen, was uns da erwartet. 🤪

27.03.2026

Heute haben wir uns also Marbella angesehen.

Marbella ist eine Küstenstadt an der Costa del Sol.
Ein 27 km langer Küstenstreifen am Mittelmeer, mit Sandstränden, Villen, Hotels und Golfplätzen, mit renommierten Nachtclubs und exklusiven Anwesen.
Am Yachthafen Puerto Banús, liegen vor noblen Boutiquen und Bars Luxusyachten vor Anker.

Marbelle ist eine der exklusivsten Enklaven am Mittelmeer und der ganze Stolz der Costa del Sol.
Das macht sich allerdings auch bei den Preisen bemerkbar.
Ob in Restaurants, Boutiquen oder beim Parken.
Die Stunde im Parkhaus liegt bei € 4,85, für 24 Stunden muss man stolze € 32,95 hinlegen.
Da kommt selbst Düsseldorf nicht mit ... 🤪

Unser Hotel liegt in der Nähe der Altstadt.
Hier gibt es viele schöne Gassen, kleine Plätze und hübsche Läden.
Außerdem gibt es einige kleine, und auch größere Kirchen.

Überall sind die Bruderschaften damit beschäftigt, die gewaltigen und prunkvoll dekorierten Pasos fertig zu machen, die bei den großen Prozessionen an Semanta Santos (in der Karwoche) überall durch die Straßen getragen werden.
Ich hoffe, dass wir die Gelegenheit haben werden etwas davon erleben zu können.

Morgen werden wir einen Ausflug nach Senitil de las Bodegas, und nach Ronda machen.

28.03.2026

Heute haben wir einen Ausflug gemacht.
Zunächst sind wir in das ca. 1,5 Autostunden entfernte Bergdorf "Setenil de las Bodegas" gefahren.

In "Setenil de las Bodegas" leben rund 2.500 Einwohner.
Teile der Häuser sind in den Fels hinein gebaut.
Ein teilweise spektakulärer Anblick, und im Sommer bestimmt ein angenehm kühler Ort.
Zum Teil führt eine enge Gasse durch den Fels, und auf beiden Seiten sind Häuser in den Fels gebaut, in denen sich kleine Geschäfte oder Bodegas befinden.
 
Spektakulär war aber nicht nur der Ort, auch die Fahrt durch den Ort mit den engen Straßen war eine meiner schwierigsten Fahrten.
Das ein oder andere Mal musste ich rangieren, damit ich um die Kurve kam, ohne mit den Fahrädern, die ja hinten am Auto sind, hängen zu bleiben. 🤪
Aber es ist alles gut gegangen und es hat sich absolut gelohnt.

Von "Setenil de las Bodegas" sind wir nach Ronda gefahren.

Ronda liegt auf einem Berggipfel, oberhalb einer tiefen Schlucht.
Diese Schlucht (El Tajo) teilt die Neustadt, die ungefähr aus dem 15. Jahrhundert stammt, von der Altstadt aus der Zeit der maurischen Herrschaft.
Die Puente Nuevo, eine Steinbrücke über der Schlucht, bietet einen tollen Aussichtspunkt.
Die Aussicht ist atemberaubend.

Schon berühmte Persönlichkeiten wie Ernest Hemingway, Orson Welles und Rainer Maria Rilke sind dem verführerischen Charme der Stadt erlegen.
Uns ist es da nicht anders ergangen. 🤩

In der Neustadt von Ronda gibt es eine lange Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften.
Daneben gibt es schöne Parkanlagen und eine große Stierkampfarena.

Nach diesem schönen Ausflug tun uns die Beine weh und wir wollen nur noch ins Hotel. 😒

Morgen wollen wir uns eine der zahlreichen Prozessionen, die in der kommenden Woche überall stattfinden, ansehen.

Setenil de las Bodegas

Ronda

29.03.2026

Heute beginnt die "Semana Santa", die Karwoche von Plamsonntag bis Ostersonntag.

Die Semana Santa ist die das intensivste religiöse Voksfest in Spanien, besonders in Andalusien.
Überall finden Prozessionen statt, bei denen Bruderschaften (Cofradías) prunkvolle Figuren (Pasos) von Jesus und der Jungfrau Maria durch die Straßen tragen, begleitet von Musik und den in Kutten gekleideten Nazarenos.

Von Palmsonntag an gibt es jeden Tag Prozessionen, bis zum Ostersonntag.
Jeden Tag neue Bruderschaften, Routen und Prozessionsthemen

Die heutige Prozession in der Altstadt von Marbella haben wir uns angesehen.
Die Prozession startete um 17 Uhr, und endete um 21:30 Uhr! 😱
Sie stoppt an verschiednen Punkten, wo entweder Andachten gehalten werden, oder einstudierte Choreographien gezeigt werden.

Die Prozession läuft anders ab, als die Prozessionen die wir aus Deutschland kennen.
Hier starten die Bruderschaften aus ihren jeweiligen Gotteshäusern, um nach und nach auf andere Bruderschaften zu treffen, bis sich eine große Prozession gebildet hat.
Das allein benötigt schon einige Stunden, da die Prozessionen immer wieder anhalten.
Zum einen um den Menschen am Straßenrand Gelegenheit zu geben die prunkvollen Pasos zu bewundern, zum anderen aber auch um den Trägern die Möglichkeit zu geben um Kraft zu tanken. 
Die Pasos können mitunter 1 -2 Tonnen, oder sogar mehr wiegen! 
Jeder Träger (Costaleras) hat um die 50 Kg auf den Schultern, und das über mehrere Stunden!

Auch wenn wir uns nur einen kleinen Teil (2 Stunden) des gesamten Spekatkels angesehen haben, war dies ein schöner Abschluss hier in Marbella.
Morgen früh geht es weiter über Estepona und Gibraltar nach Tarifa.

31.03.2026

Gestern sind wir von Marbella zunächst nach Estepona gefahren.

Estepona ist ca. 30 Minuten mit dem Auto von Marbella entfernt, und wird auch die "Costa del Golf" genannt.
Hier gibt es eine Menge Golfresorts und entsprechend "gehoben" ist die Klientel.

Estepona hat einen sehr schönen, langen Sandstrand mit einer ebenso schönen Promenade.
Eine kleine Altstadt grenzt direkt an die moderne, recht große Fußgängerzone, mit vielen Geschäften.

Hier hätten wir uns auch vorstellen können zu überwintern.
Nach einem kurzen Blick nach den Preisen bei AirBnB hat sich das allerdings erledigt. 😀
 
Im Anschluss sind wir weiter nach Gibraltar gefahren.
Ich war vor ca. 35 Jahren schon einmal dort, muss aber gleich sagen, dass ich nichts wiedererkannt habe.

Gibraltar ist eine britische Enklave und darum muss man einen Grenzübergang passieren.
Das Auto hatten wir vor dem Grenzübergang auf einem bewachten Parkplatz abgestellt, und sind zu Fuß über die Grenze gegangen.
 
Früher war es die erste Attraktion auf die Halbinsel zu kommen, da man zunächst an einer Schranke warten musste, bis kein Flugzeug kam, da man das Rollfeld überqueren musste um nach Gibraltar zu kommen.
Seit 2023 gibt es einen Tunnel unter dem Rollfeld hindurch.

Mit dem Bus haben wir uns dann auf den Weg gemacht um zum Affenfelsen zu kommen.
Auf Gibraltar leben die letzten freilebenden Berberafffen von Europa.
Normalerweise kann man mit der Seilbahn auf den Affenfelsen fahren
Nur heute nicht, da heute geschlossen .... 😩
Alternative, zu Fuß ca. 60 Minuten den Berg hoch. '
Zum Glück haben wir vor dem Aufstieg Deutsche getroffen, die uns mitgeteilt haben, dass man oben angekommen, pro Person 30 Pfund (ca. 35 Euro) Eintritt bezahlen muss, um zu den Affen zu kommen. 😱
Dazu waren wir zu geizig, damit hatte sich auch die zweite Attraktion erledigt. 🙄

Also sind wir in das Zentrum von Gibraltar gelaufen und haben uns dort umgesehen.
Ganz nettes Städtchen, aber leider hat auch dies das englische Flair von damals verloren.
Gibraltar lebt nur noch von den Touristen, die dort haufenweise mit Kreuzfahrtschiffen ankommen.

Schade, aber es lohnt sich nicht wirklich extra dorthin zu fahren.
Also machen wir uns auf den Weg zu unserem nächsten Übernachtungsziel in Tarifa.

Estepona

Gibraltar

31.03.2026

Seit gestern sind wir nun in Tarifa.
Hier haben wir ein sehr schönes Hotel, in der Nähe vom langen Sandstrand.

Tarifa ist ein absolutes Surferparadies.
Hier finden regelmäßig Weltmeisterschaften im Kite- und Windsurfen statt.

Außerdem ist hier der südlichste Punkt des spanischen Festlandes und mit der "Straße von Gibraltar" eine strategische Meeresenge.
Auf den Bildern sieht man einen Punkt, an dem man genau zwischen Mittelmeer auf der linken, und dem Atlantik auf der rechten Seite steht.
 
Nur 30 km entfernt sieht man Marokko.
Es sieht so nahe aus, dass man meint man könne Mal eben rüber schwimmen. 😀

Tarifa ist ein sehr schöner, kleiner Ort, der trotz Tourismus nichts an Authentizität verloren hat.
Eine schöne Altstadt mit engen Gassen, gesäumt von weiß gekalten Häusern.
Am Ende der Altstadt liegt der Hafen, von dem aus man mit der Fähre in 30 Minuten nach Tanger kommt.

Davor liegt die recht gut erhaltene Burg "Castillo De Guzmán El Bueno".

Morgen geht die Reise weiter nach Cadiz.
Von nun an bewegen wir uns nur noch Nordwärts.
Das bedeutet, mit jeder Ortsveränderung kommen wir näher zurück nach Deutschland. 😭

01.04.2026

Nächster Halt Cadiz.

Cádiz ist die Hauptstadt und größte Stadt der gleichnamigen Provinz im Südwesten von Andalusien.
Cádiz wird von drei Seiten vom Atlantik umschlossen.
Seit 2015 überspannt die "Pepa", eine der höchsten Hängebrücken in Europa, die Bucht von Cádiz.

Im Zentrum der Altstadt befindet sich die imposante Kathedrale.
Da wir uns mitten in der Semana Santa befinden, sind aktuell viele Bereiche für die zahllosen Prozessionen abgesperrt.

Ebenfalls im Bereich der Altstadt befindet sich die Markthalle.
Wobei es sich anders als sonst üblich, nicht einfach nur um eine Halle handelt.
Hier sind Teile auch in Form einer dorischen Säulenhalle errichtet.
Es handelt sich um eine der ersten Markthallen Spaniens.
Hier laden die zahlreichen Stände der Markthalle zum Kaufen von Meeresfrüchten, Fisch und Fleisch ein, außerdem gibt es viele Verkäufer von Obst und Gemüse.
Auch wir haben uns hier einen leckeren Snack gegönnt.

Zum Abschluss sind wir noch durch den historische Stadtpark "Parque Genoves" spaziert
Gelegen am Rande der Altstadt direkt am Meer zeichnet er sich durch seine exotische Botanik, kunstvoll geschnittene Bäume, einem Wasserfall mit See und zahlreichen Skulpturen aus.
 
Morgen entspannen wir noch einmal am Pool oder am Strand.
Hier soll es morgen 24 Grad warm werden.
Danach geht es nach Sevilla.
Dort erwarten uns sogar bis zu 29 Grad 😎

03.04.2026

Nachdem wir gestern das schöne Wetter am Strand von Cadiz genossen haben, sind wir nun in Sevilla.
Eine gute Stunde über die Autobahn durch eine Landschaft die uns immer wieder sehr an Deutschland erinnert.
Seitdem wir Tarifa verlassen haben, ist die Landschaft sehr verändert.
Die Ost- und Südküste ist sehr meditteran, felsig mit vielen Palmen.
Die Landschaft der Westküste ist sehr grün, und erinnert wie gesagt, sehr an die Landschaft in Deutschland.

Nun sind wir aber in Sevilla, und haben am ersten Tag mal wieder eine HopOn HopOff Tour gemacht.
Im Gegensatz zu den letzten Touren, war diese auch sehr lohnenswert.
Was wir bisher gesehen haben hat uns sehr gut gefallen.
Auch wenn es überall sehr voll ist. Das liegt aber in erster Linie daran, dass Ostern ist und die Kinder Schulferien haben, und überall Besucher der zahlreichen Prozessionen unterwegs sind.
Zudem ist das Wetter fantastisch. Blauer Himmel und Temperaturen um die 25 Grad im Schatten.
 
Ausgiebig angesehen haben wir uns den "Parque Maria Luisa", mit dem imposanten "Plaza de Espana".
Die Form des Plaza de España ist ein Halbkreis, umgeben von einer Reihe von Gebäuden, die heute noch als Regierungsinstitutionen genutzt werden. An den Seiten befinden sich zwei hohe Türme.
Eine sehr schöne und beeindruckende Anlage.
 
Auf dem Rückweg zum Auto sind wir dann noch in eine der vielen Prozessionen geraten.
Es ist zu dieser Zeit in Spanien kaum möglich unterwegs zu sein, und nicht irgendwo eine Prozession zu sehen.
 
Anschließend sind wir ins Hotel gefahren, und haben die Füße hochgelegt.
Morgen sehen wir uns die Altstadt mit der Kathedrale und den anderen vielen Sehenswürdigkeiten an.

04.04.2026

Gestern haben wir uns Sevilla in weiten Teilen, bequem vom Bus aus angesehen.
Heute haben wir alles zu Fuß erledigt.
Rund 15 km quer durch die sehr schöne Altstadt.
Und das bei ziemlich warmen 29 Grad Lufttemperatur 😰
Aber es hat sich gelohnt! 👍

Angefangen haben wir mit einer doch sehr modernen Sehenswürdigkeit.
Die "Setas de Sevilla" (spanisch für "Pilze von Sevilla"), ist ein beeindruckendes, pilzförmiges Bauwerk aus Holz auf der Plaza de la Encarnación in Sevilla. Entworfen vom deutschen Architekten Jürgen Mayer und 2011 eröffnet, ist es die größte Holzkonstruktion der Welt und bietet eine Aussichtsplattform, ein Archäologiemuseum, sowie eine Markthalle.
Wenn man hinein möchte, sollte man bereit sein € 16,- pro Person zu bezahlen.
 
Weiter ging es, vorbei an antiken Gebäuden wie die "Iglesia del Divino Salvador",  dem "Antiguo Convento de Padres", zur prachtvollen "Avenida de la Constitution, und zur Kathedrale "Iglesia Catedral de Santa Maria".
Vorbei am "Hispalis Brunnen" haben wir den "Canal de Alfonso XIII" über eine der zahlreichen Brücken überquert, um unsere geschundenen Füße bei einem leckeren Essen auszuruhen. 😎
 
Sevilla ist eine sehr schöne Stadt, die es sich auf jeden Fall lohnt anzusehen! 👍

Für uns geht es morgen weiter nach Huelva.
Unser vorerst letzter Stopp in Spanien, bevor es über die Grenze nach Portugal geht.
Da das schöne Wetter für übermorgen eine Pause angekündigt hat, wollen wir uns morgen, wenn wir in Huelva angekommen sind, zunächst einmal an den Strand legen, und uns dann übermorgen in Huelva umsehen.

06.04.2026

Eigentlich war für gestern Strand geplant.
Also sind wir zuerst nach La Barranca, einem Huelva vorgelagerten Ort gefahren, um uns an den Strand zu legen.

Was wir nicht bedacht hatten war, dass wir ja inzwischen am Antlantik sind, und es hier Ebbe und Flut gibt. 😱
Und natürlich war gerade Ebbe und kein Wasser da.
Klar war deswegen trotzdem der Strand da, aber der war nur recht klein, und irgendwie fehlte uns da etwas, so ganz ohne Wasser. 🤷

Aber da war ja dieses kleine, aus Hütten bestehende Shoppingcenter.
Dort konnte man schön durch spazieren.
Und dann mussten wir ja auch mal wieder Wäsche waschen.
Da es in der Nähe auch einen Waschsalon gab, haben wir dies gleich erledigt.

Nachdem wir bei"Dona Gamba" lecker gegessen hatten, sind wir dann nach Huelva ins Hotel gefahren.

Heute haben wir uns dann Huelva angesehen.
Huelva ist eine geschichtsträchtige Hafenstadt im Südwesten Andalusiens, die vor allem als Ausgangspunkt für die Entdeckungsreisen von Christoph Kolumbus bekannt ist.
Im Gegensatz zu anderen andalusischen Küstenstädten ist sie weniger vom Massentourismus geprägt und bietet eine authentische Atmosphäre sowie eine über 3000-jährige Geschichte.

Außerdem findet aktuell in Huelva die Europameisterschaft im Badminton statt.
Die deutsche Nationalmannschaft wohnt in unserem Hotel, und einige davon saßen heute Morgen mit uns beim Frühstück. ☺️

Morgen verlassen wir Spanien und fahren nach Portugal.
Die Grenze ist nur rund 30 km von Huelva entfernt.
Über Faro fahren wir dann nach Albufeira.

08.04.2026

Gestern sind wir in unserem ersten Ziel in Portugal, in Albufeira angekommen.
Aber zuerst haben wir einen Stopp in Faro gemacht.

Wir sind durch die Altstadt zum Hafen gelaufen, und mussten feststellen, dass zumindest dieser Teil von Faro ziemlich vernachlässigt aussieht.
Die Altstadt ist ziemlich klein, ein paar Läden und Bars sind vorhanden.
Aber alles in allem macht es einen sehr runtergekommenen Eindruck.
Sehr schade ... 

Auch der Platz am Hafen hat schon bessere Zeiten erlebt.
Wir waren enttäuscht, und sind nach einem kurzen Aufenthalt weiter, zu unserem eigentlichen Ziel, nach Albufeira gefahren.
Das Wetter war gestern nicht so besonders.
Wolken, ab und zu ein bisschen Regen und ein frischer Wind.
Daher haben wir uns entschlossen, zunächst einmal mit dem Auto durch Albufeira zu fahren, und dann ins Hotel.

Heute Morgen hat es dann auch zuerst noch geregnet, aber dann lockerten die Wolken auf, und die Sonne konnte sich mehr und mehr durchsetzen.

Wir haben den kostenlosen Shuttle des Hotels genutzt um in die Altstadt zu kommen. 
 
Die Altstadt von Albufeira ist relativ groß und sehr touristisch.
Ein Souvenierladen neben dem anderen, Boutiquen und Fanshops von"Forza Portugal", dazwischen kleinere Restaurants 😀
Irgendwann kommt man auf einen größeren Platz.
Dieser ist fest in englischer Hand.
Ein englischer Pub reiht sich an den anderen. Und in jedem steht irgendjemand mit einer Gitarre, und unterhält die Gäste.
 
Man kann aber auch schön in den Gassen bummeln. Dort kommt man immer wieder einmal an eine Stelle, von der aus man einen tollen Ausblick auf den Atlantik, und den wirklich schönen und sehr langen Sandstrand hat.

Anschließend sind wir am Strand entlang zu unserem Hotel zurück gelaufen.

Morgen fahren wir weiter nach Lagos.
Dort sind u.a. die klassischen Klippen und Felsen, für die die Algarve berühmt ist.
Wir haben eine Bootstour gebucht um uns die tollen Buchten aus der Nähe anzusehen. 

Faro

Albufeira

10.04.2026

Nun sind wir in Lagos angekommen.
Lagos liegt im Südwesten Portugals und ist mit rund 25.000 Einwohnern recht überschaubar.
Im Sommer tummeln sich hier vermutlich noch einmal so viele Touristen.
Im Moment geht das aber ...

Gestern haben wir uns die Stadt angesehen.
Eine gemütliche Altstadt die sich fast durch den gesamten Ortskern zieht.
Umgeben von teils noch gut erhaltenen Teilen der alten Stadtmauer, und verschiedenen Türmen.

Davor die lange Hafenzufahrt zur "Marina de Lagos"., dem Jachthafen von Lagos.

Von hier aus haben wir heute eine Bootstour zu den, für die Algarve typischen Klippen und Höhlen gemacht.
Mann kann auch zu Fuß über die Klippen wandern, aber vom Wasser aus ist es natürlich noch viel beeindruckender.

Morgen geht es für uns weiter nach Sines.
Dort bleiben wir nur eine Nacht, da wir damit eigentlich "nur" die Strecke nach Lissabon verkürzen, und die Chance uns etwas auszuruhen, bevor wir drei Tage durch Lissabon laufen, nutzen wollten.

Auf dem Weg dorthin machen wir noch Halt in Sagres.
Sagres ist der südwestlichste Punkt Europas, mit einem Leuchtturm.

12.04.2026

Heute sind wir in Lissabon angekommen.

Die letzte Nacht haben wir in Sines verbracht.
Über Sines muss man nicht viele Worte verlieren. 😉
Wir hatten ein sehr schönes Hotel, aber der Ort selbst gibt nicht viel her.
Große Raffinerien bestimmen das Ortsbild.
Wir hatten diesen Ort nur als Ziel für eine Zwischenübernachtung gewählt, um die Strecke nach Lissabon zu verkürzen.

Bevor wir aber dorthin gefahren sind, haben wir Stopp am Südwestlichsten Punkt Europas gemacht.
Dieser wird, hoch auf den Klippen, vom Leuchtturm von Sagres markiert.
Normalerweise kann man dort, an einer Grillstation, die von einem deutschen Auswanderer betrieben wird, die "letzte Bratwurst vor Amerika" bekommen. Aufgrund von starkem Wind war die Bratwurstbude an diesem Tag allerdings geschlossen. 😕
 
Auf dem Weg von Sines nach Lissabon sind wir nach Estoril gefahren.
Von dort sind wir am Meer entlang, nach Cascais gelaufen.
Cascais hat eine nette kleine Altstadt, und beide Orte verbindet die von uns abgelaufene, rund 3 km lange Promenade am Atlantik.
Sehr schön zu laufen, allerdings war es ziemlich windig. 💨

Die nächsten zwei Tage wollen wir Lissabon, u.a. mit dem HopOn HopOff Bus erkunden.

Sagres - der Südwestlichste Punkt Europas

Estoril & Cascais

13.04.2026

Tag 1 in Lissabon, und Tag 1 unserer HopOn HopOff Bustour ...
Zwei von vier Touren haben wir heute gemacht, zwei weitere folgen morgen.
 
Da es in Lissabon ziemlich rauf und runter geht, kann ich nur empfehlen, wie wir eine HopOn HopOff Tour zu machen, oder eines der unzähligen TukTuk's zu nehmen. Außerdem ist Lissabon zu groß, um alles Sehenswerte zu Fuß zu entdecken.

Es tut mir leid für alle die Portugal schön finden, aber ich war schon aus einer früheren Erfahrung kein Fan von Portugal, und muss leider sagen, dass sich daran nichts geändert hat.
Es ist wirklich schade, denn der Hauptgrund dafür ist, dass alles was ich bisher in Portugal gesehen habe, absolut vernachlässigt und runtergekommen ist. Ich hatte die Hoffnung, dass dies in großen Städten wie Lissabon anders ist.
Leider ist dies nicht der Fall ...
90% von dem was wir gesehen haben, ist leider völlig runtergekommen.
Neuer Putz und etwas Farbe könnten einiges ändern.
Und das ist das Traurige daran! Das man mit relativ geringem Aufwand, so viel ändern könnte.

Das Gleiche gilt für Straßen und Gehwege.
Überall wo wir bisher waren das geiche Bild.
Riesige Schlaglöcher auf den Straßen (inkl. Autobahnen), und Loch an Loch auf den Gehwegen, die aussehen als wären sie von Laien gepflastert.
Es ist wirklich schade ....

In Lissabon gibt es viele Monumente, die wirklich beeindruckend sind.
Das drumherum ist traurig.

Mal sehen was uns morgen erwartet ...

14.04.2026

Heute also Tag zwei in Lissabon, und Tag zwei unserer HopOn HopOff Bustour.

Eine der beiden Touren führte uns u.a. vorbei an den beiden Fußballstadien von Lissabon.
Zunächst vorbei am Stadion von Sporting Lissabon, dem "Estadio Jose Elvalade", danach am etwas größeren von Benfica Lissabon, dem "Estadio da Luz".
Die zweite Tour führte uns u.a. durch einen sehr modernen Teil von Lissabon. 
Das Stadtviertel "Parque das Nacoes" entstand zur EXPO, der Weltausstellung die 1998 hier stattfand..
 
Der Rest ist wie gestern bereits festgestellt stark restaurierungsbedürftig.
Ich habe einmal ein paar Aufnahmen gemacht, um deutlich zu machen, wie es in weiten Teilen der Stadt, aber auch anderen Städten in Portugal aussieht.
Und es handelt sich dabei nicht um Aufnahmen nach denen ich suchen musste, sondern einfach von dem was ich in wenigen Minuten der ersten HopOn HopOff Tour heute gemacht habe.

Morgen geht es weiter, für zwei Nächte nach Porto.
Wir sind gespannt was uns dort erwartet.

15.04.2026

Auf dem Weg nach Porto haben wir in Aveiro halt gemacht.

Aveiro ist eine Stadt an der Westküste von Portugal und liegt etwas 60 km südlich von Porto.
Aveiro hat knapp unter 100.000 Einwohner und liegt an einer Lagune namens Ria de Aveiro.
Charakteristisch für die Stadt sind die Kanäle mit ihren farbenfrohen Booten (Barcos Moliceiros), die traditionell zur Seetangernte genutzt wurden. Heute schippern sie Touristen durch die Kanäle ...

Aveiro ist eine sehr schöne Stadt, und tatsächliche die erste Stadt in Portugal, die mir richtig gut gefällt😄.
Eine kleine sehr schöne Altstadt grenzt an den modernen Teil, und die Verbindung dieser Teile ist hier perfekt gelungen.
An einem der Kanäle ist ein modernes, sehr schönes Einkaufszentrum, welches perfekt in das Flair der Stadt integriert wurde.

Wer in der Nähe ist, sollte sich Aveiro unbedingt einmal ansehen.

Im Anschluss sind wir in unser ziemlich spezielles Hotel gefahren.
Bilder dazu gibt es morgen. 😇
Morgen werden wir uns Porto auch einmal genauer ansehen.
Der erste Eindruck ist schon Mal gut.
So viel kann ich ja schon verraten ... 😃

16.04.2026

Wie gestern bereits erwähnt, zeige ich Euch zuerst einmal ein paar Bilder von unserem Hotel.
Das Besondere, auf jedem Flur stehen Exponate, größtenteils aus den 70er Jahren, wie in einem Museum.
Da haben wir das ein oder andere aus unserer Vergangenheit wieder erkannt. 😄

Dann ging es aber auch schon los, mit der HopOn HopOff Tour durch Porto.
Zunächst möchte ich einmal feststellen, dass es hier auf den ersten Blick schon deutlich besser aussieht als in Lissabon.
In den Außenbezirken ist der Zustand zwar ähnlich, aber zumindest sind die Altstadt und der historische Kern sehr schön.
Zwar gibt es viele Baustellen, aber das zeigt ja nur, dass man bemüht ist das Stadtbild zu erhalten.


Lasst einfach Mal die Bilder wirken und macht Euch selbst ein Bild.
Uns hat es auf jeden Fall besser gefallen als in Lissabon

Auch der Atlantik hat sich von seiner "besten Seite" gezeigt.
Die Wellen sind schon etwas anderes als man es vom Mittelmeer kennt.
Und dabei war es nicht einmal windig.

Alles in allem ein versöhnlicher Abschied von Portugal, denn morgen geht es weiter, zurück nach Spanien.😎🤩
Dann fahren wir nach Vigo.
Dort lebt ein ganz lieber, ehemaliger Arbeitskollege, aus meiner guten, alten Zeit bei Fender, den wir natürlich besuchen werden.
Ich habe ihn über 20 Jahre nicht mehr gesehen, und entsprechend groß ist die Freude darauf ihn wiederzusehen.

18.04.2026

Gestern waren wir in Vigo.
In Vigo leben offiziell rund 300.000 Menschen.
Einer davon ist ein ehemaliger Arbeitskollege, mit dem ich die guten, alten Zeiten bei Fender erleben durfte.. 🎸 😃
Natürlich hatten wir uns angekündigt und entsprechend groß war die Vorfreude auf ein Wiedersehen, nach mehr als 20 Jahren!

Pino und seine Frau Nilsa hatten uns im Hotel abgeholt, und uns Vigo gezeigt.
Eine lokale Spezialität von Vigo sind Austern und Meeresfrüchte.
Entlang der Rua Pescaderia kann man die köstlichkeiten probieren.

Vigo hat einen großen Hafen, an dem auch Kreuzfahrtschiffen anlegen.
Von der östlichen Seite des Hafenbeckens starten die Fähren zu den Illas Cíes und Ausflugsboote zu den benachbarten Küstenorten.
Außerdem gibt es ein Denkmal von Jules Verne, der die Bucht von Vigo in seinem Roman erwähnte, und nach der Erscheinung des Buches den Ort tatsächlich einmal besucht hat.

Dann ging es hoch auf den Monte de Castro, auf dem die gut erhaltenen Überreste einer Festungsanlage stehen.
Von hier oben hatte man einen ganz tollen Ausblick.

Vigo hat mit dem "Praia de Samil" einen wunderschönen, 2,5 Kilometer langen Strand, mit feinem weißen Sand.
Über die großzügige Promenade kann man sehr schön am Strand entlang spazieren.

Baiona ist ein Nachbarort von Vigo, wo wir am Abend von Pino und Nilsa zum Essen eingeladen wurden.
Zuvor ging es aber zur "Fortaleza de Monterreal" einer historischen Burganlage aus dem 16. Jahrhundert.
Am Fuß der Festung liegt die Replik eines Kolumbus-Schiffes.

Dann ging es ins Restaurant Rocamar.
Was soll ich sagen ...
Wir haben festlich gegessen.
Noch nie haben wir eine so große Auswahl, aber auch so eine große Menge, köstlichster Meeresfrüchte gegessen.
Das war gigantisch ... 😯

Vielen Dank an Pino und Nilsa für diesen schönen Tag, das absolut fantastische Essen und das Wiedersehen nach einer so langen Zeit.
Das wird ein unvergesslicher Teil unserer Reise.

19.04.2026

Santiago de Compostela, wer kennt es nicht?
Spätestens seit Hape Kerkelings "Ich bin dann mal weg" kennt es vermutlich jeder.

Bekannt ist die Stadt vor allem als Endpunkt des Jakobswegs (Camino de Santiago) und als vermeintlicher Begräbnisort des biblischen Apostels Jakobus, dessen sterbliche Überreste in der 1211 eingeweihten Catedral de Santiago de Compostela aufbewahrt sein sollen.

Wer allerdings einen kleinen verträumten Ort mit einer großen Kirche erwartet, liegt falsch.
Santiago de Compostela ist eine moderne Stadt mit über 100.000 Einwohnern.

Die Kathedrale allerdings liegt innerhalb der mittelalterlichen Mauern der Altstadt, mit vielen alten Gebäuden und schönen verzierten Steinfassaden.
Herrschaftliche Plätze mit gastronomischen Angeboten rund um die Kathedrale runden das Bild ab.
Das Ganze ist schon beeindruckend ....

Heute fahren wir, mit mehr als 300 km, die bisher längste Strecke unserer gesamten Reise, die inzwischen gute 6.500 km lang ist.
Es geht nach Gijon.
Gijon haben wir ausgewählt, weil die Strecke nach San Sebastian sonst zu lang geworden wäre. 🤭
Mal sehen was uns dort erwartet. Aber da das Wetter gut werden soll, planen wir noch einmal einen Strandnachmittag ein. 😎

19.04.2026

Um die Strecke zu unserem nächsten Ziel zu verkürzen, haben wir uns entschieden in Gijon einen Zwischenstopp zu machen.
Das dies eine gute Wahl war, wussten wir zu dem Zeitpunkt nicht.
Wir hatten noch nie etwas von Gijon gehört und uns auch nicht vorher informiert, da es ja nur ein Zwischenstopp werden sollte.

Die alte Hafenstadt Gijon liegt im Zentrum der asturischen Küste, an der Costa Verde.
Hier gibt es eine kleine, gemütliche Altstadt "Cimadevilla".
Heute ist hier ein Musikfest "Gijon Sound Festival", wodurch die ganze Stadt unterwegs zu sein schien.

Auf der dem Atlantik zugewandten Seite, wurde auf den Ruinen der ehemaligen Festungsanlage, ein sehr schöner Park, der "Parque de Cerro" angelegt. Von hier aus hat man einen tollen Ausblick auf den Atlantik.

Morgen geht es dann weiter zu unserem drittletzten Stopp, bevor wir wieder zu Hause ankommen.
Wir fahren ins ca. 360 km entfernte San Sebastian.

20.04.2026

Heute war unser letzter Tag dieser Reise, den wir in Spanien verbracht haben. 😭
Morgen geht es für zwei Nächte nach Bordeaux, dann noch eine Nacht in Orleans, und dann ist unsere Reise zu Ende.

Aber heute waren wir San Sebastian.
San Sebastián ist eine Stadt am Golf von Biskaya im bergigen Baskenland.
Sie ist bekannt für die Strände Playa de la Concha und Playa de Ondarreta, die von einer malerischen Uferpromenade gesäumt werden,

Hier gibt es eine sehr schöne Altstadt, mit imposanten Gebäuden.
In der Altstadt befinden sich auch die zwei Gotteshäuser der Stadt die "Basilika Santa Maria del Coro", und die Kirche "San Vicente".

Am Eingang zur Altstadt befindet sich die großzügige Uferpromenade, an deren Ende sich ein prachtvolles Gebäude befindet.
Dort war heute eine riesengroße Bühne aufgebaut.
Der Fußballclub von San Sebastian, "Real Sociedad" hat in einem spannenden Finale den "Copa del Rey", vergleichbar mit dem deutschen DFB-Pokal, im Elfmeterschießen gegen Real Madrid gewonnen. Und heute war große Mannschaftspräsentation, und Pokalfeier, natürlich mit Live-Übertragung im TV.
Überall in der Stadt konnte man die Vereinsfarben und Embleme, sowie Fans von Real Sociedad sehen
Xabi Alonso, Welt-, Europameister und Champions-League-Sieger (Liverpool, Real Madrid, Bayern München) ist übrigens in San Sebastian aufgewachsen und hat in jungen Jahren auch hier Fußball gespielt.

Ein schöner Abschluss für unseren Aufenthalt in Spanien, morgen geht es nach Frankreich.

22.04.2026

Auf dem Weg nach Bordeaux, haben wir aufgrund einer Empfehlung einer Bekanntschaft dieser Reise, einen Abstecher nach Contis-Plage, in Frankreich gemacht.

Zuvor haben wir aber in Spanien nochmal vollgetankt..
Bei € 1,36 pro Liter ... 🤪

Contis-Plage ist ein Surfer Paradies mit traumhaftem, kilometerlangem Strand aus feinem, weißem Sand.
Ein paar kleine Häuser im Stile einer Western-Stadt mit Bars, Surf-Shops und Boutiquen, das war's.
Da wir traumhaftes, sommerliches Wetter, mit 28 Grad und klarem, blauen Himmel hatten, ein perfekter Abstecher bevor wir in Bordeaux ankommen.

Dort waren wir dann am späten Nachmittag.
Wir sind nur noch ein bisschen in der näheren Umgebung gelaufen haben noch etwas gegessen und uns dann, für den heutigen Tag ausgeruht.

Heute haben wir dann Bordeaux erkundet.
Wieder bei sommerlichen 28 Grad und Sonnenschein, zuerst zu Fuß, und dann mit dem Schiff auf dem Fluss Garonne.'

Bordeaux zählt mehr als 350 denkmalgeschützte Bauwerke.
Der denkmalgeschütze Bereich umfasst insgesamt 1810 Hektar und somit fast die Hälfte der Stadtfläche.
Anders als in Deutschland bedeutet Denkmalschutz in Frankreich allerdings anscheinend nicht, dass man sich auch um den Erhalt des Bauwerks kümmern muss. Viele der wirklich sehr schönen Gebäude müssten dringend einmal überarbeitet werden.  🙄

Zum Abschluss haben wir noch eine interessante Bootstour auf dem Fluss Garonne gemacht.
Dabei fiel auf, dass zum Atlantik hin eine Brücke über den Fluss ging, die es eigentlich unmöglich machte, dass ein großes Kreuzfahrtschiff am Ufer festgemacht hatte.
Wie wir dann erfahren haben, kann diese Brücke innerhalb von 12 Minuten angehoben werden kann.
Das Teil wiegt stolze 2.500 Tonnen, und wird mit Stahseilen über riesige Rollen angehoben!

Aber das war nicht die Einzige technische Besonderheit.
In Bordeaux kommen Straßenbahnen ganz ohne Oberleitung, und die damit verbunden Masten aus!
Gespeist werden diese mit Stromschienen die auf dem Boden, zwischen die Gleise verlegt wurden.
Und damit man keinen Stromschlag bekommt wenn man darauf tritt, fließt nur Strom durch die Stromschienen, wenn die Straßenbahn darüber steht! ICH zumindest habe so etwas zuvor noch nie gesehen ... 🤷

Morgen geht es nach Orleans.
Gute 5 Stunden Autofahrt, zu unserem letzten Zwischenziel auf dem Weg nach Hause.
Da wir erst recht spät dort sein werden, und ehrlich gesagt auch keine Lust mehr auf Sightseeing haben 😂, werden wir uns auf die nähere Umgebung unseres Hotels beschränken.
Dies liegt aber ziemlich zentral, so dass wir uns trotzdem das ein oder andere sehen werden.

23.04.2026

Das Ende unserer Reise naht. 😔

Heute sind wir in Orleans, der letzten Station auf unserer Reise angekommen.
Unser Hotel liegt sehr zentral, und ist nur 2 Minuten zu Fuß vom "Place du Martroi" entfernt.
Hier steht das Denkmal von Jeanne d'Arc, auch als Jungfrau von Orleans bekannt.
Die Geschichte dazu dürfte bekannt sein. 🤔
Wenn nicht, Google verrät sie Euch. 😀

Wie bereits angekündigt, haben wir hier kein wirkliches Sightseeing gemacht, da wir aufgrund der Entfernung von Bordeaux hierher, erst ziemlich spät angekommen sind, aber auch, da wir aufgrund der letzten Wochen, keine wirkliche Lust mehr auf Sightseeing verspüren. 😂

Eigentlich schade denn der erste Eindruck ist ein guter.
Es sieht alles sehr sauber und gepflegt aus.
Vielleicht findet sich ja ein anderes Mal mehr Zeit um uns die Stadt genaueranzusehen.

Morgen geht es dann also nach Hause, und unsere 8-monatige Reise ist zu Ende.
Knapp 650 km liegen noch vor uns, so dass wir bestenfalls am frühen Abend zu Hause sein werden.
Ich werde in den nächsten Tagen noch ein Resümee unserer Reise veröffentlichen.
Zuerst müssen wir aber mal Wäsche waschen und das Auto gründlich sauber machen. 🙈

Wir hoffen die Seite hat Euch gefallen, und ihr konntet uns so ein bisschen auf unserer Reise begleiten.
Wir möchten uns auf jeden Fall bei allen, die die Beiträge gelesen haben bedanken.
Wir sind ganz begeistert wie viel Klicks wir bekommen haben.
Im Schnitt haben jeden Tag 56 Menschen die Seite aufgerufen.
Das hat unsere Erwartungen übertroffen. 🤩

Demnächst werde ich die Seite noch ein bisschen optimieren, und in dem Zuge die Seiten für Suchmaschinen optimieren.
In dieser Richtung habe ich bewusste bisher noch gar nichts gemacht.
Vielleicht findet der oder die ein oder andere die Seite ja dann über eine Suchfunktion bei Google & Co., und kann auf diese Art und Weise etwas Interessantes nachlesen.

Gerne könnt ihr mir Kommentare oder Fragen schicken.
Die mich kennen haben meine Telefonnummer, oder sonst gerne an: info@andreas-berndt.de